Integrative Kinesiologie


"Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben.

Macht euch nur von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein."

 

Christian Morgenstern


Die Kinesiologie ist eine alternativmedizinische Diagnose- und Behandlungsmethode, die in den sechziger Jahren in Amerika entwickelt wurde. Ihr liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass sich jede körperliche und seelische Erkrankung im Energiesystem des Menschen widerspiegelt.


Veränderungen im Energiesystem werden mit dem Muskeltest diagnostiziert. Jede Art von Stress, der auf den Menschen einwirkt, wird für einen kurzen Augenblick mit einer Veränderung der Reaktion des Testmuskels beantwortet.

 

Der Begriff Kinesiologie meint, würde man ihn übersetzen wollen, die Lehre von der Bewegung. Tatsächlich ist die Kinesiologie aber umfassender zu verstehen. Die Bedeutung erstreckt sich auf innere und äußere Bewegungen und ist damit nicht nur im Zusammenspiel der Muskeln, Organe und des Bewegungsapparates zu sehen, sondern meint das Wirken aller menschlichen Strukturen im Zusammenhang mit dem Geist, der Psyche und der Umwelt des Individuums. 

 

Obwohl die Kinesiologie als solche in den USA begründet und maßgeblich weiterentwickelt wurde, baut ihr Verständnis von Lebensenergie (chinesisch: Qi) auf dem Meridianprinzip der traditionellen chinesischen Medizin auf. Dieses Grundprinzip besagt, dass der Energiefluss im Körper sogenannte Energieleitbahnen (Meridiane) nutzt, um im gesamten Organismus zu zirkulieren. Die bereits beschriebenen energetischen Blockaden können in diesen Leitbahnen entstehen und sich negativ auf uns auswirken. Sie können körperliche und psychische Krankheiten, Stress, Schmerzen, Allergien, Unverträglichkeiten oder emotionale Verstimmungen, Ängste etc. auslösen. Ziel des Kinesiologen ist es, derartige Blockaden aufzudecken und zu beseitigen, um damit auch den anhängigen, krankhaften Prozess verschwinden zu lassen und Konflikte zwischen Geist, Körper und Umwelt zu beseitigen.